Welchen Raum braucht ein Skisimulator?
Ein geeigneter Standort muss mehr bieten als Platz für die Skifläche. Entscheidend sind die Abmessungen der gesamten Anlage, die nutzbare Höhe, die Bewegungsbereiche der Plattform und die Flächen für Unterricht, Zugang und Betrieb. Prüfen Sie diese Punkte gemeinsam, bevor Sie sich auf ein Modell oder einen Mietvertrag festlegen.
Raumplanung: drei unterschiedliche Flächen
Unterricht, Zugang, Wartebereich und Betrieb
Konstruktion und modellspezifischer Platzbedarf
Bewegtes Trainingsband
Konkretes Beispiel: PRO2 aus der Optimal-Serie
| Merkmal | Veröffentlichte PRO2-Angabe |
|---|---|
| Arbeitsfläche, Länge x Breite | 6000 x 4650 mm |
| Mindestinstallationsfläche, Länge x Breite | 8280 x 5660 mm |
| Raumhöhe bei 13,5° Plattformneigung | 4,04 m |
Quelle: die aktuelle englische PRO2-Modellspezifikation. Diese Angaben beziehen sich ausschließlich auf die dort beschriebene PRO2-Konfiguration. Sie sind keine Mindestgröße für einen vollständigen Skiclub und dürfen nicht auf PRO2V, PRO2D oder breitere Varianten übertragen werden.
Ein Raum mit 8,0 m nutzbarer Länge unterschreitet bereits die veröffentlichte Mindestinstallationslänge von 8,28 m. Eine größere Länge allein bestätigt jedoch noch nicht die Eignung: Breite, Höhe, Hindernisse, Zugang und die betrieblichen Flächen müssen ebenfalls passen.
1. Arbeitsfläche und Gesamtbedarf unterscheiden
Die Arbeitsfläche ist der Bereich des laufenden Bandes, der für das Training vorgesehen ist. Sie entspricht nicht der gesamten Stellfläche der Anlage. Konstruktion, Zugang und zusätzliche Bereiche müssen im Grundriss berücksichtigt werden.
Planen Sie außerdem Platz für den Trainer, wartende Teilnehmer, Ausrüstung und die betrieblichen Abläufe ein. Die nötigen Abstände werden für das konkrete Modell und den Standort festgelegt. Eine reine Multiplikation von Bandbreite und Bandlänge ergibt deshalb keinen ausreichenden Raumplan.
2. Die tatsächlich nutzbare Höhe messen
Messen Sie bis zum niedrigsten Hindernis über der vorgesehenen Anlage: Unterzüge, Lüftungskanäle, Leuchten oder andere Installationen können die nutzbare Höhe begrenzen. Die nominelle Geschosshöhe allein reicht nicht aus.
Bei Vertical und Direction verändert sich die Position der Plattform. Die Prüfung muss den vorgesehenen Verstellbereich und den Raum für die Teilnehmer berücksichtigen. Auch bei einer festen Neigung muss die Höhe zur gewählten Konstruktion passen. Lassen Sie die Eignung anhand der modellspezifischen Zeichnung bestätigen.
3. Boden, Anschlüsse und Raumklima prüfen
- Boden und Tragwerk: Lassen Sie die zulässigen Lasten anhand der Angaben zur gewählten Anlage prüfen.
- Stromversorgung: Anschlussart, Absicherung und Leitungsführung richten sich nach der konkreten Konfiguration und den örtlichen Anforderungen.
- Wasserversorgung: Klären Sie die Anforderungen der Oberflächenbefeuchtung und die Ausführung der Anschlüsse im Projekt.
- Lüftung und Raumklima: Berücksichtigen Sie aktive Teilnehmer, Personal und die geplante Auslastung.
- Wartung: Halten Sie die vorgesehenen Zugangsbereiche für Inspektion und Service frei.
4. Den Weg bis zum Aufstellort planen
Prüfen Sie Zufahrt, Entladung, Türen, Korridore und mögliche Höhen- oder Richtungswechsel. In einem Obergeschoss müssen auch Transport und Einbringung geklärt werden. Die fertige Anlage kann in den Raum passen, während einzelne Bauteile nicht durch den Zugang gelangen.
Stimmen Sie Anlieferung, Montageflächen und Bauarbeiten vorab mit dem Installationsteam ab. Die genaue Reihenfolge hängt vom Standort und der Ausführung ab.
5. Diese Unterlagen helfen bei der ersten Prüfung
- Grundriss mit Innenmaßen, Säulen, Türen und Fenstern.
- Nutzbare Raumhöhe sowie Lage und Höhe von Hindernissen.
- Fotos des Raums und des gesamten Transportwegs.
- Vorhandene Informationen zu Boden und Anschlüssen.
- Geplante Zielgruppe, Unterrichtsformate und Anzahl der Anlagen.
Mit diesen Angaben kann PROLESKI geeignete Modelle eingrenzen und die weiteren technischen Prüfungen abstimmen. Die endgültige Freigabe erfolgt anhand der konkreten Planung, nicht anhand dieser allgemeinen Checkliste.
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